Unser Chor im Jubiläumsjahr 2003
"Wie ein Meer von Gold": Das Bundesposaunenfest in
Essen
Das CVJM-Bundesposaunenfest in Essen am 22.06.2003 unter dem Motto "Farbe kommt in dein
Leben" war für uns Bläser und weitere Festbesucher aus unserem Verein noch einmal ein
großer feierlicher Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr. Unsere
Jungbläserin Mechthild
(14 Jahre, Zugposaune, Bass) schreibt über ihre Eindrücke:
"Für mich und viele andere war es das erste Mal, dieses Fest mitzuerleben. Wir fuhren
bereits um 6 Uhr morgens mit dem Bus vom CVJM-Haus nach Essen. Im Bus wurden die Noten
verteilt. Einige Stücke waren mir schon vom Erwachsenenchor bekannt. Um ca. 8 Uhr kamen wir
schließlich in Essen vor der Grugahalle an. Als wir noch in dem Bus saßen, gab es bereits
für mich ein interessantes Erlebnis. Ich sah aus dem Fenster einen Mann mit einem Horn um den
Leib. Später erfuhr ich, dass dies ein Helikon gewesen sein musste.
In der Halle war es schon sehr voll und unsere Gruppe musste sich trennen, um überhaupt noch
einen freien Platz in der jeweiligen Stimme zu finden. Später sah ich dann, dass einige
Bläser sogar in den Zuschauerreihen saßen. Nach sehr kurzem Einblasen begannen wir gegen
8.30 Uhr mit der Probe. Schwer waren die Stücke im Bass nicht. Als wir fertig waren, gab es
noch eine kurze Pause, bis der Gottesdienst um 10.00 Uhr begann, der von ungefähr 5000
Menschen besucht wurde. Er wurde sogar im Radio übertragen. Dem Posaunenchor Jöllenbeck
wurde speziell zu seinem 160-jährigen Bestehen gratuliert.
Ich wundere mich noch immer, wie es mit ca. 2500 Bläsern, von denen viele den Dirigenten
Klaus-Peter Diehl nicht sehen konnten, so gut klappen konnte. Außer den den zahlreichen
Bläsern spielte noch Helmut Kandert auf einem Marimbaphon das Präludium in C-Dur aus dem
"wohltemperierten Klavier" von J. S. Bach. Dies klang für meine Ohren etwas
gewöhnungsbedürftig. Nach dem Gottesdienst hatten wir bis zur nächsten Probe für die
Nachmittagsveranstaltung noch etwas Zeit, in der einige von uns in den sehr schön angelegten
GRUGA-Park gingen ...
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Panoramabild unseres Bläsers Michael Stanke. Im Großformat (800
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Um 14.00 Uhr begann der Festnachmittag. Hierbei spielten außer dem Kleinchor das
"Rennquintett" und die Gruppe "Brother Act". Während erstere wunderschön
und scheinbar ohne Anstrengung die Ouvertüre zur "Zauberflöte" mit einer Tuba,
einer Posaune, einem Waldhorn, einer normalen und einer kleinen Trompete spielte, waren
letztere nicht ganz mein Geschmack: einfach viel zu laut.
Einmal wurden wir Bläser alle aufgefordert, unsere Instrumente hoch zu heben.
Es war wie ein Meer von Gold. Gegen 16.00 Uhr fuhren wir schließlich wieder mit dem Reisebus
nach Jöllenbeck zurück. Dies war also mein erstes Bundesposaunenfest, das ich wohl für
immer in sehr positiver Erinnerung behalten werde."
Die Eindrücke unserer Jungbläser vom Bundesposaunenfest:
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Mechthild: 14 Jahre
Es war ein beeindruckendes Erlebnis, mit so vielen
Bläsern gemeinsam Musik zu machen. |
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Lutz: 12 Jahre
Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu spielen. |
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Karsten: 10 Jahre
Wir waren live auf Sendung. Das Rennquintett war sehr
gut, Mr. Kläuschen war lustig und Brother Act war auch gut. |
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Moritz: 9 Jahre
Ich fand das Bundesposaunenfest schön und besonders toll
war, als alle Bläser ihr Instrument hochgehalten haben. |
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Timo: 8 Jahre
Mir hat die Musik gefallen. |
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Denise: 12 Jahre
Ich fand das Bundesposaunenfest einfach gigantisch,
allein, dass ich unter den vielen Bläsern saß.
Für mich bleibt es ein unvergessliches Erlebnis. |

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